Das Programm steht
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Am Wochenende nach Himmelfahrt ist es soweit.
Das Marktgeschehen wird am Sonnabend, 19. Mai um 10:00 Uhr beginnen. Ein wunderschönes Familienwochenende mit viel Spaß und Aktion.
Ein besonderer Höhepunkt ist der Kampf um die Slawenburg. Slawen verteidigen die Burg, die Pribislaw nach seinem Tod Albrecht dem Bären vermacht hat. Dieser kann sein Erbe aber nicht wiederstandslos antreten, die Slawen kämpfen erbittert um die Vorherrschaft im Havelland.
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Am Sonnabend wird erstmals ein Falkner die Jagd mit einem Falken vorführen.
Und natürlich werden die Reiterturniere jeweils eigene Höhepunkte darstellen. Die große Feuerschow mit der Einleitung der Feuerexerzitien durch die Reitertruppe ist ein eigener und besonderer Anlass das Fest zu besuchen.
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Am Sonntag sind Sie selbst gefragt. Jeder kann sich bewerben um den Titel des Ritters der Havelrunde. Aber nur einer wird den Titel erhalten.
Wer sich bis um 10:45 am Eingang angemeldet hat und es schafft um 10:50 auf dem Turnierplatz zu sein, kann am Wettkampf teilnehmen.
Es werden fünf Disziplinen ausgetragen:
Baumstammwurf
Bogenschießen
Speer- oder Axtwerfen
Stein-Zielwurf
Bierkrugstemmen
Viel Ehre für den Sieger
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Der Sieger wird in den erlauchten Kreis der Ritter der Havelrunde aufgenommen. Als Zeichen der Ehre wird ihm ein Schwert überreicht und hat lebenslangen freien Eintritt auf das Rolandspectaculum.
Der Roland zu Brandenburg
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Der Roland von 1474 ist der Namensgeber und der Schutzpatron für dieses Treiben. Als Rechtssymbol und Freiheitssymbol für die Unabhängigkeit und die Rechtschaffenheit vieler Städte in Europa wurde auch in Brandenburg 1402 ein solches Symbol aufgestellt. Die heutige Rolandstatue vor dem Altstädtischen Rathaus ist aus dem Jahre 1474. Auf dem Platz vor dem Rathaus und unter den Augen des Roland haben wir mit unserern Mittelaltermärkten begonnen. Wir haben den Namen des Spectacels in das nahegelegene Slawendorf mitgenommen.
Der Rolandgedanke ist nicht tot. Unabhängigkeit und Freiheitsstreben sind für eine lebendiges Bürgertum immer ein lohnendes Ziel. Aber auch Ehre und Pflichtgefühl sind keine verstaubten Tugenden, sondern unabdingbare Grundlage für ein Gemeinwesen das sich als eine Gemeinschaft versteht. Ein Horde selbstverliebter Idividualisten wird es ebensowenig zu etwas bringen wie ein Obrigkeitsstaat.





